Opening a split oak tee trunk

 

Das 6. Ergersheimer Experiment fand im März 2016 statt.

Schwerpunktmäßig erprobte ein Team das Spalten von frisch gefällten Eichen mit nach Funden rekonstruierten hölzernen Spaltkeilen aus Eiche und Esche mit Aufnahme der Arbeits- und Abnutzungspuren an den Keilen und Werkstücken.

Ein Team um Michaela Schauer beschäftigte sich mit einer auffälligen Dechsel- bzw. wie sich später herausstellte Beilform, deren Klingen einen hoch bis spitz D-förmigem Querschnitt und eine senkrecht zur flachen Unterseite stehende, vergleichsweise stumpfe Schneide haben. Rekonstruierte Klingen dieses Typs wurden in einer Knieholmschäftung für gröbere Arbeiten und als Meißelschäftung wurde für feine Arbeiten wie Entrinden, Stemmen, Schaben oder Glätten ausprobiert. Hierbei zeigte sich, dass diese Arbeiten zwar möglich, aber nicht sinnvoll sind.

Wulf Hein ermittelte die notwendigen Schlagzahlen, um aus einem Wurzelstock einer Esche einen Schaft für eine XXholm zu schlagen. Weiter wurde die Holzbearbeitung mit Geweihäxten, sowie das Durchtrennen von Wurzeln in der Erde mit verschiedenen Steinwerkzeugen erprobt.

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