Ergersheimer Experimente
Die Ergersheimer Experimente sind eine Reihe archäologischer Experimente zu Baumfäll- und Holzbearbeitungstechniken mit rekonstruierten neolithischen Werkzeugen, die seit 2011 regelmäßig jährlich durchgeführt werden. Sie werden ehrenamtlich von Wissenschaftlern und Studenten verschiedener Universitäten, Denkmalämtern, Museen und Institutionen, sowie Archäotechnikern und interessierten Laien aus den Niederlanden, Deutschland, Österreich und der Schweiz organisiert und großzügig von der Gemeinde Ergersheim unterstützt.
12. Experiment 2026

Das 12. Ergersheimer Experiment fand am Wochenende vom 20. bis 22. März 2026 statt.
Wie in frühreren Jahren arbeiteten verschiedene Teilnehmer an ihren Projekten. Diesmal waren es zwei Untersuchungen zur Dendrochronologie und sechs archäologische Experimente. Dazu gehören:
- Fällarbeiten mit Jadeitbeilen
- Langzeitstudie zu Gebrauchsspuren an neolithischen schmalhohen Dechseln
- Vergleich der Schnittspuren von linearbandkeramischen Schuhleistenkeilen mit verschiedenen Schneidenwinkeln
- Vergleich von Wuchsmustern von prähististorischen und modernen Eichen (Jahrringmessung)